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Im Angesicht des Vulkans

    Mo, 03/05/2010 - 15:52 – M.Protzel

    Welche CFD-Werte durch den Ausbruch des Eyjafjallajökull beeinflusst wurden
    Alle Jahre wieder rückt die Natur unser oft selbstgefälliges Weltbild gnadenlos zurecht. Am 14. April 2010 hat uns der isländische Vulkan Eyjafjallajökull die Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft vor Augen geführt.

    Nach monatelangem Rumoren brach der unter einem mächtigen Gletscher gelegene Schlot auf und stieß Lavaströme aus, die das Eis zum Schmelzen brachten und eine gewaltige Wolke aus Wasserdampf und Asche bis in die Stratosphäre schleuderten.

    Da Vulkanasche sich aus verschiedensten Mineralien und Schwermetallen zusammensetzt, aber mit dem bloßen Auge oder auf dem Radar von Flugzeugen kaum zu erkennen ist, entstand in kürzester Zeit eine potentielle Gefahr für den europäischen Flugverkehr. Die Geschichte der Luftfahrt erzählt von mehreren Flugzeugen, die beim Flug durch Vulkanasche schwer beschädigt wurden und diese Begegnungen denkbar knapp überstanden.


    Asche und Rauch steigen aus den Tiefen der Erde auf: Ein Horrorszenario für die Luftfahrt...

    So wurde am 15. April quasi der gesamte nordeuropäische Luftraum kaltgestellt, keine Maschine durfte starten oder landen. Flugzeuge stauten sich an den Flughäfen, tausende von Reisenden saßen in Europa oder in Urlaubsgebieten in aller Welt fest.

    Mittlerweile hat sich der Vulkan beruhigt, der Flugverkehr ist wieder angelaufen und der GAU mit den befürchteten Verlusten in Milliardenhöhe ausgeblieben. Zwar mussten viele Unternehmen zurückstecken, doch es gibt auch Profiteure des plötzlichen Vulkanchaos.

    Wir werden uns im Folgenden mit den CFD-Werten beschäftigen, die im Guten oder im Schlechten von der Vulkankrise betroffen waren. Weitere Ausbrüche werden früher oder später erfolgen, Experten erwarten sogar weitaus stärkere Eruptionen mit entsprechend gravierenden Auswirkungen. Als CFD-Trader können Sie von diesen Vulkanausbrüchen profitieren, seien Sie allzeit bereit.

    Gestutzte Flügel
    Die ersten Opfer der Aschewolke waren die Fluglinien- und Flughafenbetreiber. Zwischen dem 15. und 19. April ging nichts mehr, alle Maschinen blieben am Boden. Die europäischen Flughäfen verwandelten sich mehr und mehr in gewaltige Auffanglager für gestrandete Reisende. Ebenso mussten Urlauber in aller Welt tagelang auf ihre Heimkehr warten. Nur allmählich verteilten sich Reisende auf Bus und Bahn oder traten den Heimweg mit Leihwagen an, was viele Verkehrsunternehmen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit trieb. Der Branchenverband IATA schätzt den Gesamtschaden der Fluglinien auf über 1,27 Mrd. Euro.


    Feuer und Flamme: Der Vulkan erhitzt die Gemüter - erste Rufe nach Staatshilfen werden laut...

    Die Deutsche Lufthansa kann immerhin ihren Flugplan früher als gedacht wieder komplett erfüllen. Schon einen Tag nach Aufhebung des Flugverbots schafften die Kraniche wieder rund 500 Flüge. Einen Tag später konnten alle gut 1.800 Flüge planmäßig stattfinden. Die befürchteten Anlaufschwierigkeiten bei Wiederaufnahme des regulären Flugverkehrs blieben europaweit fast vollständig aus.

    Auch für die Frachtsparte Lufthansa Cargo kam das Ende der Flugsperre genau zum rechten Zeitpunkt: Im Frankfurter Frachtzentrum brachten rund 5.000 Tonnen Fracht die Lagerhallen an den Rand ihrer Kapazität. Mittlerweile läuft auch hier wieder der gewohnte Verkehr.

    Somit wird es Zeit für die Verantwortlichen der Lufthansa, sich für die Aufarbeitung der Geschehnisse in Stellung zu bringen. Die Forderung nach Schadensersatz werden nicht ausbleiben. Die Lufthansa hatte sogar parallel zu den Forschern des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrttechnik einen eigenen Messflug durchgeführt. Dabei kam die Lufthansa zu dem Schluss, dass nie eine Bedrohung vorhanden gewesen sei. Ob die Schadensfrage vor den europäischen Gerichten verhandelt wird - und wenn ja, wer überhaupt für Schadensersatz zuständig wäre, kann derzeit nicht beantwortet werden. Vermutlich liegen die Ausfälle der Lufthansa knapp unter 300 Mio. Euro.

    Für Fluggäste der Lufthansa ergibt sich bereits eine erste Konsequenz: Das Unternehmen erhöht den Treibstoffzuschlag auf Langstreckenflügen um fünf Euro. Offiziell wird die Entscheidung mit steigenden Rohölpreisen begründet, doch könnte der Eyjafjallajökull auch seinen kleinen Teil dazu beigetragen haben.
    Derweil brodelt ein weiterer Vulkan unter der Lufthansa, in Gestalt der Pilotenvereinigung Cockpit. Im Streit um höhere Löhne droht ein Ausbruch mit weitaus verheerenderen Folgen als sie der isländische Gletschervulkan verursachte. Derzeit ist die Lage unter Kontrolle, da die Streitparteien sich auf den ehemaligen Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi als Schlichter einigen konnten. Damit dürfte für die Lufthansa in den kommenden Wochen eine Schonfrist bestehen.

    Am 15. April stand die Lufthansa-Aktie bei 13,30 Euro. Bis zum Ende des Flugverbots am 19. April fiel das Papier auf 12,40 Euro. Zuletzt notierte die Lufthansa bei 12,20 Euro.


    Friedlich schlummern Feuerberge... Doch wer weiß, ob die Stille trügt...

    Die Aktie des kleineren deutschen Wettbewerbers Air Berlin fiel von 4,30 auf 4,00 Euro und sank nach dem Flugverbot weiter auf 3,90 Euro.

    Die Berliner versprechen sich bessere Zukunftsaussichten durch die Aufstockung ihrer Anteile an der österreichischen Fluggesellschaft Niki. Das Kartellamt hat die Verdoppelung des Air Berlin-Anteils an dem Unternehmen bereits genehmigt. Hinter Niki verbirgt sich die Gesellschaft des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda. Air Berlin zahlt rund 21 Mio. Euro an den Österreicher.

    Für Air France–KLM fielen durch das Flugverbot nach eigenen Angaben Verluste von gut 35 Mio. Euro pro Tag an. Insgesamt sollen rund 200 Mio. Euro Verlust entstanden sein.

    Die Aktie der französischbritischen Fuglinie fiel seit dem 15. April von 13,00 auf 12,00 Euro ab. Zuletzt sank sie weiter auf 11,70 Euro.

    Auch British Airways machte an der Börse einen kurzen Sturzflug mit. In der Ascheperiode fiel das Papier von 2,45 auf 2,25 Pfund. Seitdem konnte sich die Aktie nicht nennenswert erholen.

    Die spanische Fluggesellschaft Iberia konnte in der kurzen Vulkankrise womöglich von der kommenden 8 Mrd. Euro-Fusion mit British Airways profitieren. Zwar fiel auch die Iberia-Aktie zunächst von 2,60 auf 2,30 Euro. Doch seitdem konnte sie sich wieder auf 2,50 Euro erholen.

    Vielleicht ist es die Fantasie, die dem Wert Flügel verleiht. Im Verbund mit British Airways werden die Spanier bald zur drittgrößten Fluggesellschaft der Welt aufsteigen.

    Unter den Fluggesellschaften ist vermutlich Ryanair am besten durch die Vulkankrise gekommen. Der irische Billigflieger soll Analysten zufolge mit rund 36 Mio. Euro Einbußen beim Nettogewinn davongekommen sein. Michael O´Leary wird also auch in Zukunft voraussichtlich einer der wenigen Airline-Chefs bleiben, die Staatshilfen als absurd zurückweisen.


    Dieser Ausbruch fiel ins Wasser...

    Ryanair profitierte von seiner Taktik, von zahlreichen kleineren Flughäfen aus zu starten, was eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs zu vergleichsweise niedrigen Kosten möglich machte.
    Allerdings könnte Ryanair nachträglich doch noch einen größeren Schaden durch die Naturkatastrophe erleiden, da sich das Unternehmen nach anfänglicher Zurückhaltung doch noch entschlossen hat, seinen Fluggästen ihre Unkosten zu erstatten. Sicher auch, um einem Rechtsstreit aus dem Weg zu gehen. Nach geltendem EU-Recht drohen Strafen von 5.000 bis 150.000 Euro pro Beschwerde. Inzwischen bekamen auch die Statuten der EU von O´Leary das Prädikat "absurd" verliehen.

    Auch die Ryanair-Aktie fiel zuerst von 3,95 auf 3,70 Euro, um anschließend wieder leicht zu steigen. Zuletzt notierte sie bei 3,80 Euro.

    Stillstehende Drehkreuze
    Wenn die Fluglinien leiden, haben auch die Flughafenbetreiber nichts zu lachen. So rechnet der Betreiber des Flughafens Frankfurt, Fraport mit einem Verlust von 15 Mio. Euro durch das Flugverbot. Sollten noch einige Urlauber ihre Reisen nachholen und der Flugbetrieb auf den Fraport-Flughäfen zunehmen, könnte dieser Velust etwas kompensiert werden.

    Was sein Image angeht, konnte der wichtigste deutsche Flughafenbetreiber jedoch die Tage des Vulkanchaos perfekt nutzen. So wurden Schlafmöglichkeiten geschaffen und Betreuer für festsitzende Reisende und deren Familien engagiert. Sogar einen Biergarten richtete Fraport für die Betroffenen ein.

    Doch damit nicht genug: Um sich für die reibungslose Zusammenarbeit mit den Airlines während des Flugverbots zu bedanken, verzichtet Fraport auf alle Abstellgebühren für den betreffenden Zeitraum. Damit entgehen den Frankfurtern etwa 500.000 Euro.

    Seit das Flugverbot aufgehoben wurde, haben sich die Abläufe in Frankfurt und auf den restlichen  Fraport-Flughäfen in Rekordschnelle normalisiert. Daher sieht das Management auch keinen Grund, von seinem Gewinnziel für 2010 abzurücken. Am Ende des Jahres soll somit ein Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von gut 600 Mio. Euro zu Buche stehen. Sollte es zu erneuten längeren Vulkanausbrüchen nebst gefährlicher Aschewolken kommen, dürfte diese Hochrechnung ins Wanken geraten. Fraport beziffert die Verluste pro Tag ohne Flugbetrieb auf 2,5 bis 3,0 Mio. Euro.

    Die Fraport-Aktie war zwischen dem 15. und 19. April von 41,50 auf 39,50 Euro gesunken. Seitdem setzte sich die Abwärtsbewegung fort, zuletzt stand Fraport bei 38,00 Euro.

    Gefangen in der Fremde
    Situationen, wie sie der Eyjafjallajökull hervorgerufen hat, sind der Alptraum eines jeden Tourismuskonzerns. So gibt die deutsche TUI AG die Verluste ihrer Tochter TUI Travel mit rund 35 Mio. Euro an.

    Rund 100.000 Urlauber saßen in aller Welt fest. Bereits vor Aufhebung des Flugverbots ging die firmeneigene Fluglinie Tuifly sofort daran, mittels Sichtflugregelung (Flüge unterhalb der Aschewolke) alle Betroffenen so schnell wie möglich in die Heimat zurückzuholen. Am ersten Tag nach dem Flugverbot sollen bereits rund 11.000 Betroffene aus ihren Urlaubsparadiesen "gerettet" worden sein. Etliche Flüge aus Deutschland wurden abgesagt, um Kapazitäten für die Rückholaktion freizumachen.


    Fernes Grollen: Rings um die Welt halten hunderte Vulkane die Menschheit in Atem...

    Insgesamt hat TUI auf 191 Flügen und mit 158 Reisebussen über 30.000 Urlauber nach Hause gebracht. Dabei handelt es sich um die größte Rückholaktion in der Unternehmensgeschichte, welche offenbar tadellos ausgeführt wurde und einen Imagegewinn für TUI bedeuten kann.

    Die Aktie des Reiseveranstalters fiel von 8,75 Euro am 15. April auf 8,10 Euro am 19. April. In der folgenden Woche stieg sie erneut auf 8,60 Euro, fiel aber zuletzt wieder auf 8,15 Euro.

    Die TUI Travel-Aktie fiel im gleichen Zeitraum von 2,90 auf zuletzt 2,70 Pfund. Die TUI-Tochter hofft, über eine Wandelanleihe von 500 Mio. Pfund wieder zu größerer Liquidität zu kommen.

    Heiße Reifen
    Die wohl größten Profiteure der kurzen Vulkankrise sind die europäischen Mietwagenkonzerne. Darunter ist vor allem der deutsche Anbieter Sixt interessant. Der Münchener Konzern hat durch seine kreative Anzeigenwerbung große Bekanntheit gewonnen. Auch dieses Mal wurde der Vulkanausbruch blitzartig zum Motto "Gehen Sie nicht in die Luft wegen so viel Asche! Mieten Sie für weniger bei Sixt." umgedichtet.
    Und Asche hat Sixt in den Tagen der ominösen Wolke reichlich gemacht. Die Nachfrage für Mietwagen stieg derart explosiv an, dass Sixt sogar noch hunderte Fahrzeuge nachkaufte und seine Flotte auf europaweit gut 72.000 Pkw aufstockte.

    Mittlerweile hat sich die Lage allerdings beruhigt. Eine längere Flugpause über Europa hätte Sixt deutlich mehr geholfen. So drohen die Neuerwerbungen zum Problem zu werden. Allerdings wurde der Fuhrpark nicht primär durch Neuwagen verstärkt, sondern auch die Laufzeiten älterer Fahrzeuge verlängert oder sogar Autos eingesetzt, die bereits auf den Höfen von Gebrauchtwagenhändlern standen.

    Die Sixt-Aktie beschrieb in den Tagen des Vulkans eine Gegenkurve zur Luftfahrtbranche: Von 22,20 Euro am 15. April stieg sie auf 23,80 Euro am 19. April. Zuletzt sank sie jedoch wieder etwas ab und notierte bei 22,50 Euro.

    Postvulkanische Stauungen
    Neben dem Transport von Menschen ist der Luftfrachtverkehr am stärksten durch die Vulkanasche unterbrochen worden. Unternehmen wie die Deutsche Post mussten in großem Stil auf Lkw- und Bahntransporte umsteigen. So verzögerten sich die Lieferungen beträchtlich, Paketlieferungen aus dem nichteuropäischen Ausland sollen sogar bis zu fünf Tage später eintreffen. Ein Kollaps des Systems blieb jedoch aus, da genug Lagerplatz und ausreichend alternative Transportmittel vorhanden waren, auch wenn deren Kapazitäten fast ausgereizt wurden. Inzwischen läuft der Betrieb bei den Transportunternehmen wieder weitestgehend nach Plan.


    Irgendwann ist auch wieder Ruhe... Fragt sich nur wie lange...

    Die Post-Aktie fiel nur geringfügig von 13,30 auf 13,20 Euro. Dieses Niveau wurde nach einem kurzen Aufstieg auf 13,50 Euro zuletzt wieder erreicht.

    Auch die US-Konkurrenz FedEx hat ihren Betrieb am Pariser Flughafen Charles de Gaulle und anderen Knotenpunkten wieder aufgenommen. Die Aktie fiel seit dem 15. April von 95,50 auf zuletzt 90,00 US-Dollar.

    Just inTime?
    Für den bayrischen Automobilkonzern BMW ging die Vulkanasche mit starken Lieferengpässen einher. Eigene große Lager sind in der Konzernstruktur kaum noch vorgesehen. Stattdessen sorgt ein Netz von Zulieferern für einen stetigen Zustrom der nötigen Teile und erspart dem Konzern die Lagerkosten.

    Die Schwäche dieses Systems während des europaweiten Flugverbots ist nur deshalb nicht zum ernsten Problem geworden, weil nach wenigen Tagen der normale Betrieb wieder aufgenommen werden konnte.
    Inzwischen laufen die Fabriken wieder routinemäßig, auch wenn sich die Endmontage von rund 7.000 Fahrzeugen verzögert. Hätten Ausbruch und Flugverbot mehrere Wochen angehalten, wären enorme Verzögerungen und zusätzliche Kosten für BMW angefallen. In einem derartigen Fall böte der Autobauer ein verlockendes Ziel für eine Shortposition.

    Dieses Mal zeigte sich die Aktie reichlich unbeeindruckt von dem kurzen Vulkanchaos und kletterte seit dem 15. April von 35,50 auf zuletzt 36,50 Euro.

    Fazit
    Naturkatastrophen sind in der Regel schlecht fürs Geschäft, es sei denn, man befindet sich in einer Situation wie die Mietwagenkonzerne während der Vulkankrise. Branchen, die dagegen von gewissen Umweltgegebenheiten abhängig sind, so wie die Fluggesellschaften einen freien Himmel benötigen, leiden in diesen Zeiten.


    Vulkane in Sicht: Doch mit CFDs bringt Sie keine Naturkatastrophe vom rechten Weg ab

    Das europaweite Flugverbot war ein klares Signal für Shortpositionen für Airline-CFDs. Wer schnell reagierte, konnte satte Gewinne einfahren. Kommt es in näherer Zeit zu weiteren Vulkanausbrüchen und erneuten Flugverboten, dürfte dieser Effekt sogar noch stärker ausfallen. Vor allem das Wehklagen der Luftfahrtkonzerne hat es ins öffentliche Bewusstsein eingebrannt: Können die Maschinen nicht abheben, fehlen die Einnahmen und fallen die Kurse.

    Derartige Situationen zeigen die große Stärke der CFDs, von kurzfristigen Marktbewegungen zu profitieren. Wenn also tatsächlich die von vielen Geologen prognostizierte Eruption des Katla, dem großen Bruder des Eyjafjallajökull, erfolgt, gibt es zwei Möglichkeiten zum Erfolg: Traden Sie CFDs oder vermieten Sie Autos!

    Matthias Protzel
     

    Ausblick

      Hanse Trader Hanse Trader Meta Kursziel Tendenz
    Deutsche Lufthansa
    LHA Xtr.LHAg 14,00 Euro  
    Air Berlin
    AB1 - 4,50 Euro  
    Air France-KLM
    AIR (Fra) Par.AIRF 11,00 Euro  
    British Airways
    BAY (UK) LSE-BAY 2,50 Pfund  
    Iberia IBLA (Sp) Mad.IBLA 2,50 Euro  
    Ryanair RYA (Ir) - 4,50 Euro  
    Fraport FRA Xtr.FRAG 42,00 Euro  
    TUI AG TUI Xtr.TUIGn 9,00 Euro  
    TUI Travel TT (UK) LSE.TT 3,50 Pfund  
    Sixt SIX - 29,00 Euro  
    Deutsche Post
    DPW Xtr.DPWGn 17,00 Euro  
    FedEx FDX (US) - 92,00 US-Dollar  
    BMW BMW Fft.BMWG 44,00 Euro  

    Kommentare

    Neues Flugverbot in Irland und UK

    Dienstag, 4. Mai: Erneutes Flugverbot in Irland und Teilen Großbritanniens, nachdem der Eyjafjallajökull erneut größere Mengen Vulkanasche ausstieß. Das Verbot gilt vorerst bis in den Nachmittag hinein.

    Derweil sorgt die europäische Wetterlage dafür, dass eine Wiederholung der europaweiten Ausfälle momentan nicht zu befürchten ist. Die großen Fluggesellschaften werden von dem aktuellen Kurzzeitverbot kaum  beeinflusst.

    Aschewolke contra Urlaubsorte

    Die neue Aschewolke führte am heutigen Morgen zur Schließung von Flughäfen in Südspanien, den Kanaren und Portugal. Die Dauer des neuerlichen Flugverbots ist noch nicht abzuschätzen, der deutsche Luftraum ist vorerst nicht betroffen.
    Die europäischen Airlines nahmen im Tagesverlauf bereits Kursverluste hin. Setzt sich das Flugverbot fort, steigen auch die Chancen für Shortpositionen.

    Neue Aschewolke aus Island

    Erneut Vulkanausbruch auf Island: Diesmal sorgt der Vulkan Grimsvötn für neue Flugverbote im Raum Island, Schottland und Nordskandinavien. Die Aschewolke nähert sich Mitteleuropa und die Befürchtungen der Airlines mehren sich. Kommt es erneut zu schweren Ausfällen wie im Vorjahr?

    Immerhin könnten sich die CFD-Trader freuen, denn erneute Flugverbote würden kurzfristig aussichtsreiche Shortpositionen mit den betroffenen Airlines ermöglichen und andererseits Unternehmen wie Autovermieter begünstigen.

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