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Fraport mit Rekordzahlen im Juni

    Mo, 12/07/2010 - 17:14 – M.Protzel

    Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat die Vulkankrise weit hinter sich gelassen und glänzt mit starken Halbjahreszahlen. Dabei konnte nicht nur der Hauptstandort Frankfurt überzeugen. Auch die ausländischen Flughäfen des Unternehmens schlugen sich wacker.

    Von Anfang Januar bis Ende Juni checkten gut 24,5 Mio. Fluggäste ein oder aus – rund 1,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem im Juni legte der Personenverkehr stark zu. In diesem Monat wurden allein in 4,85 Mio. Passagiere gezählt. Das sind volle sieben Prozent mehr als im Juni 2009.
    Dabei sollte nicht vergessen werden, dass sich die neue Landebahn Nordwest noch bis 2011 im Bau befindet und derzeit nur rund 80 Prozent der Nachfragen bedient werden können.

    Alle von Fraport  kontrollierten Flughäfen zusammen steigerten die Quote gegenüber dem Juni 2009 sogar um 11,8 Prozent auf 9,2 Mio. Passagiere. Für das gesamte erste Halbjahr stehen konzernweit 38,6 Mio. Fluggäste zu Buche, also 7,1 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009.

    Dabei kam den ausländischen Fraport-Flughäfen während der Vulkankrise eine besondere Bedeutung zu, da sie größtenteils von keinem Flugverbot betroffen waren. So steigerte der Flughafen Antalya seine Passagierquote um satte 24,7 Prozent auf 8,5 Mio. Personen. Der Flughafen der peruanischen Hauptstadt Lima kam auf 4,75 Mio. Fluggäste – also 12,4 Prozent mehr als im Vorjahr.


    Vielbeschäftigte Terminals im Juni: Flughafen Frankfurt und Fraport im Aufwind...

    Auch das durch die weltweite Finanzkrise stark gebeutelte Frachtgeschäft kam zuletzt wieder in Fahrt. In diesem Segment spielt die Musik fast nur in Frankfurt. Der Airport der Mainmetropole wickelte allein im Juni 195.955 Tonnen an Luftfracht und -post ab und verbesserte sich somit um 27,5 Prozent. Weltweit kamen die Fraport-Standorte auf ein Frachtaufkommen von 217.192 Tonnen. Von Januar bis Juni wurden insgesamt 1,2 Mio. Tonnen, gut 30 Prozent mehr als in den ersten beiden Quartalen 2009 transportiert.

    Für Konzernchef Stefan Schulte bereits Grund genug, das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise zu feiern. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob im Rahmen der bundesweiten Sparmaßnahmen tatsächlich auch eine Luftverkehrsabgabe eingeführt wird. Schulte warnte bereits vor Ticketpreiserhöhungen auf bis zu 15 Euro, falls eine neue Steuer seinen Konzern belasten sollte.

    Zumindest momentan zeigt sich die Fraport-Aktie von den Rekordzahlen beflügelt: Das Papier stieg  seit Anfang Juli von 34,00 auf zuletzt 37,00 Euro. Solange keine Negativereignisse wie Naturkatastrophen oder besagte Steuer die Begeisterung der Anleger dämpfen, bietet Fraport dem CFD-Trader gute Chancen.

    Matthias Protzel

    Ausblick

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    Fraport
    FRA  Xtr.FRAG 45,00 Euro  

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