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Wie tief ist der Winterschlaf der Bären?

    Fr, 29/10/2010 - 13:02 – M.Pickert

    Wie in der letzten Chartanalyse vermutet erlebte das glänzende Edelmetall einen goldenen Herbst. Die Bullen konnten ein neues Alltime-High bei 1.377,50 USD markieren, in den letzten zehn Handelstagen ist es nun zu einer Konsolidierung auf hohem Niveau gekommen. Aktuell handelt das Gold in der unmittelbaren Nähe der Trendlinie, die sich mit der letzten Aufwärtsbewegung, beginnend im Juli 2010, gebildet hat.

    Der trendfolgende Indikator DMI zeigt, dass aktuell ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bullen und Bären vorherrscht, die deutlich fallende ADX-Linie unterstreicht, dass der Markt an Trenddynamik verloren hat. Bedingt durch die Konsolidierung des Goldpreises der letzten Tage konnte sich die Stochastik nach langer Zeit endlich von Ihrem monatelangen Aufenthalt in der oberen Extremzone „erholen“ und suggeriert nun, dass kurzfristig ein erneuter Aufwärtsimpuls im Bereich des Möglichen liegt. Das generierte Kaufsignal liegt allerdings knapp oberhalb der überverkauften Zone und kann somit nicht als mustergültig angesehen werden. Die Average-True-Range der letzten 20 Tage zeigt, dass die durchschnittliche Schwankungsbreite aktuell bei 15,86 USD liegt und von der Tendenz steigend ist. Die Bollinger-Bands sind dabei, sich langsam aber stetig zu verengen, allerdings noch nicht  in einem Ausmaß, dass eine unmittelbar bevorstehende dynamische Bewegung zu vermuten ist.

    Wir sind und bleiben bullish im Gold, wobei sich eine Neupositionierung im aktuellen Moment aus unserer Sicht nicht anbietet. Sollte die angesprochene Trendlinie nicht von den Bullen gehalten werden, sehen wir die Unterstützungszone im Bereich von 1.308,50 USD als einen geeigneten Einstiegspunkt. Zusätzlich platzieren wir einen Stop-Kauf oberhalb des Alltime-Highs, um bei neuen Höchstständen partizipieren zu können.

    Europäische Goldfreunde möchten wir in Erinnerung rufen, dass der Goldpreis in Euro aktuell rund 10 Prozent unterhalb seines Alltime-Highs notiert, welcher Währungsbereinigt bei 1.053,23 EUR liegt.

    Matthias Pickert
     

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