You are here: Startseite / Welt der Maschinen

Welt der Maschinen

    Fr, 05/11/2010 - 14:54 – M.Protzel

    Eine dynamische Branche, die viel bewegt...
    Der Maschinenbau ist eine uralte Branche. Mechanische Prinzipien wie Trägheitskraft, Drehmoment oder Hebelgesetz fanden schon in der Antike ihre ersten Anwendungen. Mit moderner Mathematik, Physik und weiteren Ingenieurswissenschaften wurde der Grundstein des neuzeitlichen  Maschinenbaus gelegt. Von den ersten Werkzeugen und Zahnradkonstruktionen bis zu heutigen Nutzmaschinen, Kraftwerken und Fabrikrobotern war es ein langer Weg.

    Doch der Weg hat sich gelohnt. Der Maschinenbau ist ein entscheidender Grundstein unserer modernen Wohlstandsgesellschaft und die Triebfeder der Industrie.


    Moderne Zeiten... Der Maschinenbau bewegt die Welt...

    Wir werden Ihnen im Folgenden einige der wichtigsten CFDs dieser facettenreichen und faszinierenden Branche vorstellen. Nach der Finanzkrise ziehen auch die Aufträge in allen Teilbereichen wieder an und geben dem Maschinenbau eine neue Dynamik, die der CFD-Trader nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.

    Maschinen auf dem Bau
    Baumaschinen und Zubehör gehören zu einem der größten und wichtigsten Betätigungsfelder im Maschinenbau, und gleich mehrere interessante Werte tummeln sich auf den Baustellen in aller Welt.
    Wenn die großen Jungs im Sandkasten spielen, führt kein Weg vorbei am US-amerikanischen Weltmarktführer Caterpillar. Der Firmenname bedeutet Raupe und Raupen- bzw. Kettenfahrzeuge gehören zu den Verkaufsschlagern der US-Boys. So steht ein reichhaltiges Sortiment an knallgelben Bulldozern, Baggern und Kippern zur Verfügung. Doch auch Radlader, Muldenkipper und zahlreiche andere Radfahrzeuge werden von Caterpillar hergestellt. Übrigens werden zahlreiche der massiven Grundbauteile der stabilen Maschinerien von deutschen Gießereien gefertigt, zum Beispiel in Kiel.
    Auch Diesel- und Gasmotoren und Gasturbinen für den Industriebedarf werden angeboten. Ein eigenes globales Ersatzteilvertriebsnetz für alle Produkte rundet die Caterpillar-Palette ab.

    Caterpillar hat ein sehr erfolgreiches drittes Quartal hinter sich. Dabei waren vor allem die Ergebnisse in Entwicklungsländern in Südamerika, Asien und Afrika entscheidend für die starke Performance. Der Nettogewinn wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 96 Prozent auf 792 Mio. US-Dollar. Der Umsatz stieg ebenfalls, um 53 Prozent auf 11,13 Mrd. US-Dollar. Angesichts dieser Zahlen und einem Barbestand von gut 2,3 Mrd. Dollar kündigte das Management kürzlich an, auf der Suche nach lohnenden Übernahmen zu sein. Dabei soll der Fokus darauf liegen, die Kapazitäten im Bergbaubusiness zu erhöhen. Mit dem Mannheimer Maschinenbauer MWM haben die Amerikaner bereits ihr erstes Ziel ins Auge gefasst. MWM stellt Anlagen zur dezentralen Energieerzeugung auf Basis von Gas- und Dieselmotoren her. Caterpillar will das Unternehmen für 580 Mio. Euro vom britischen Private Equity Unternehmen 3i Group erwerben.


    Eine "Raupe" nach einem harten Arbeitstag...

    MWM setzte im vergangenen Geschäftsjahr rund 400 Mio. Euro um. Die Mannheimer freuen sich über die anstehende Übernahme, da sie ihnen weitere internationale Wachstumschancen eröffnet. Auch die Briten von 3i sind froh, denn sie hatten 2007 bloß 360 Mio. Euro an den Motorenbauer Deutz gezahlt.

    Die Caterpillar-Aktie hat im Jahresverlauf immer wieder Rückschläge erlebt, ihr Aufstieg war jedoch langfristig unaufhaltsam. Seit Ende August setzte sich der Anstieg fast ununterbrochen von 63,00 auf zuletzt 78,30 Dollar fort.

    Der österreichische Baumaschinenhersteller Palfinger ist auf hydraulische Hebe- und Ladesysteme spezialisiert. Das Aushängeschild des Unternehmens sind die mobilen Palfinger-Knickarmkräne. Doch auch diverse andere Baukräne, Stapler, Arbeitsbühnen und Liftanlagen für Baustellen sind bei den Österreichern zu haben.

    Palfinger hat die Finanzkrise unter anderem deswegen vergleichsweise gut überstanden, weil das Unternehmen schon frühzeitig auf Outsourcing gesetzt hatte. Dementsprechend wurde kürzlich der Vertrag über IT-Dienstleistungen und Administration mit dem US-Konzern Hewlett-Packard verlängert. Dank des flexiblen Abkommens waren die Österreicher stets in der Lage, nicht benötigte Dienste abzubestellen, wenn die Geschäfte ins Stocken gerieten. Sollten die Aufträge weiter anziehen und mehr IT-Leistung nötig sein, ließen sich unkompliziert die nötigen Services addieren.

    Die Geschäfte laufen derzeit gut. Analysten erwarten im dritten Quartal 2010 eine 23-prozentige Umsatzsteigerung auf 146,5 Mio. Euro. Während das Vorjahresquartal noch ein Loch von 3,9 Mio. Euro in die Kasse riss, soll diesmal ein Gewinn von 4,2 Mio. Euro abfallen. Allerdings wird Palfinger seine tatsächlichen Zahlen erst am 5. November veröffentlichen.

    Seit Ende August ist die Palfinger-Aktie deutlich gestiegen. Von damals 16,20 Euro kletterte sie zuletzt auf einen Stand von 20,70 Euro. Damit gerät das im April erreichte Jahreshoch von 21,43 Euro langsam wieder ins Blickfeld. Im Mai war die Palfinger-Aktie sogar zwischenzeitlich auf knapp 15,00 Euro abgestürzt.

    Die Schrobenhausener Bauer Gruppe erhebt ihren Namen zum Programm und kann jeden Kundenwunsch erfüllen, der sich um Bauen, Abreißen, Sanieren, Bohren oder Rammen dreht. Das Unternehmen, welches seine Ursprünge bis 1790 zurückverfolgen kann, wird jedoch vor allem für den Spezialtiefbau angefordert. Dabei kommen dann nicht nur die Maschinen der Bauer Gruppe zum Einsatz, da Bauer auch alle Dienstleistungen wie das Ausheben von Baugruben oder das Errichten von Schlitz- und Spundwänden selbst bzw. über seine Tochterunternehmen ausführt.

    Die Sparte Bauer Maschinen enthält ebenfalls zahlreiche spezialisierte Töchter, wie Eurodrill, Klemm Bohrtechnik oder MAT Mischanlagentechnik GmbH und kann somit auf alle erdenklichen Anforderungen reagieren.

    Allerdings musste die Bauer Gruppe im ersten Halbjahr 2010 einen empfindlichen Gewinneinbruch verkraften. Nach einem Nettogewinn von 20,3 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2009 standen zwischen Januar und Juni dieses Jahres nur noch 3,4 Mio. Euro zu Buche. Der Umsatz ging nur leicht zurück. 529,1 Mio. Euro entsprechen hier einem Rückgang von 0,9 Prozent.

    Diese Zahlen sind dennoch kein Grund zur Panik, denn genau wie in der gesamten Branche gingen auch bei Bauer zuletzt wieder deutlich mehr Aufträge ein. Das Jahresziel, ein Nachsteuerergebnis von mindestens 40 Mio. Euro zu erreichen, wurde von der Unternehmensleitung erneut bestätigt.
    Die Bauer-Aktie erlebte ein wechselvolles Jahr mit Höhen und Tiefen. Ende Oktober zog sie wieder an und kletterte von 30,00 auf 32,00 Euro.

    Bei Baumaschinen denkt man automatisch an Baugerüste, hohe Kräne und Bauarbeiter, die mit ihren Lunchboxen in schwindelerregender Höhe auf Stahlträgern thronen. Doch gebaut und schwer gearbeitet wird auch in Feld, Wald und Flur. Zu diesem land- und forstwirtschaftlichen Umfeld gehört die französische Firma Manitou, welche sich auf ihrer Homepage blumig als Weltmarktführer für geländegängige Handhabungsmaschinen vorstellt.

    Viele der Maschinen für den Einsatz im Schoße von Mutter Natur ähneln ihren Geschwistern vom Bau auf den ersten Blick, offenbaren aber bei genauerem Hinsehen faszinierende Unterschiede. Schaut man sich das Manitou-Sortiment einmal an und entdeckt Geräte wie Mitnehmstapler, Frontstapler und possierliche Minilader, wünscht man sich unwillkürlich einen größeren Garten, um selbst einmal in den Fahrersitz zu springen. Mit ihrer freundlichen Rotfärbung erinnern die Manitou-Maschinen ohnehin ein wenig an Bobbycars und wecken wie alle Baumaschinen das Kind im Manne.

    Im ersten Halbjahr 2010 setzte Manitou 387,11 Mio. Euro um, nach nur 357,81 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Zwar stand am Ende ein Nettoverlust von 12,25 Mio. Euro zu Buche, nach einem Verlust von 93,75 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2009 stellt dieses Ergebnis jedoch eine deutliche Steigerung dar.

    Die Aktie Manitous legte zuletzt auch stark zu. Seit Ende September stieg der Wert von 12,00 auf zuletzt 15,25 Euro. Noch im Februar hatte Manitou bei bloß 9,00 Euro notiert.

    Auch im fernen Osten finden sich traditionsreiche Unternehmen in der Baumaschinenherstellung. Als Japan beispielsweise Ende des neunzehnten Jahrhunderts seinen Anschluss an die Welt der Moderne fand, dauerte es nicht lange, bis die findigen Asiaten ihren eigenen Maschinenbau vorantrieben. 1890 wurde das Unternehmen Kubota aus der Wiege gehoben.

    Neben Traktoren, Konstruktionsmaschinen und Rasenmähern baut Kubota auch Pumpanlagen, Abwässersysteme, Klimaanlagen und ist sogar in der Stahlverarbeitung aktiv. So werden beispielsweise U-Bahntunnels von Kubota mit Stahlpaneelen ausgekleidet.

    Kubota hat bereits seine Zahlen zum Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht. Mit einem Umsatz von 930,64 Mrd. Yen lag das Unternehmen unter dem Vorjahreswert von gut 1,10 Billionen Yen. Ein Nettogewinn von 47,91 Mrd. Yen steht einem Vorjahresgewinn von 54,74 Mrd. Yen gegenüber. Am erfolgreichsten zeigte sich die Sparte der Landwirtschafts- und Industriemaschinen, die 66,2 Prozent zum Gesamtumsatz beisteuerte.
    Die Kubota-Aktie nahm im Gegensatz zu den meisten westlichen Konkurrenten zuletzt einen negativen Verlauf. Das Papier fiel seit Jahresbeginn von 940,00 auf zuletzt 718,00 Yen.

    Krieg der Kräne...
    Europas führende Kranhersteller liegen seit Herbstbeginn 2010 miteinander im Übernahmeclinch. Der finnische Kranbauer Konecranes brachte das Geschehen mit einem unverbindlichen Fusionsangebot an den deutschen Konkurrenten Demag Cranes ins Rollen. Demag lehnte das Angebot im September umgehend ab. Hier könnte unsere Geschichte bereits enden, doch spätestens seit auch ein Interesse des US-Kranbauers Terex an Demag kolportiert wurde, gerieten die beteiligten Konzerne ins Visier der Medien.

    Die Finnen, welche anfangs noch den Rückzug anzutreten schienen, zeigen sich jetzt angriffslustiger als je zuvor. Konecranes-Chef Pekka Lundmark schließt eine feindliche Übernahme nicht länger aus und beklagt sich öffentlich über das offensichtliche Desinteresse der Demag-Führung.

    Beide Konzerne sind global aktiv. Durch einen Zusammenschluss entstünde eine mächtige vereinte Kranservicesparte. In diesem Bereich fürchtet Lundmark die Konkurrenz aus Schwellenländern oder dem chinesischen Markt am meisten und will mit einer entsprechenden Kompetenzbündelung gegensteuern. Dazu kommt Demags Weltmarktführerschaft bei Hafenkränen, wo die Deutschen gut 44 Prozent des Marktes beherrschen. Mit vereinten Kräften würden die beiden Unternehmen auch zum globalen Marktführer der Industriekräne aufsteigen.


    Die Kranhersteller wollen hoch hinaus...

    Doch während die Finnen auf Größe setzen und hoffen, alle kartellrechtlichen Bedenken zerstreuen zu können, sieht sich Demag bereits gut gerüstet für den internationalen Wettbewerb und will lieber aus eigener Kraft und durch Zukäufe in Schwellenländern wachsen.

    Demag Cranes setzte im dritten Quartal 2009/2010 gut 205 Mio. Euro um und erreichte nach allen Abzügen einen Gewinn von 4,1 Mio. Euro. Nach einem Verlust von 31,26 Mio. Euro im Vorjahresquartal kehren die Düsseldorfer also langsam wieder in die Gewinnzone zurück. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz von 900 Mio. Euro erwartet, nach knapp 1 Mrd. Euro im Vorjahr.

    Da auch die Auftragsbücher sich wieder füllen, kann Demag sich also durchaus auf die eigene Stärke verlassen. Insgesamt kamen zwischen April und Juni 40 Prozent mehr Aufträge als im Vorjahr zustande, mit einem Gesamtwert von 243 Mio. Euro. Der einsetzende weltweite Wirtschaftsboom begünstigt auch die wichtige Hafenkransparte, deren Orders mit 52 Mio. Euro mehr als ein Fünftel des gesamten Auftragvolumens ausmachen.

    Konecranes kam im dritten Quartal 2010 auf einen Nettogewinn von 23 Mio. Euro und schrieb im Gegensatz zu dem deutschen Kranbauer auch im Vorjahresquartal mit 4,2 Mio. Euro schwarze Zahlen. 2009 setzten die Finnen insgesamt 1,67 Mrd. Euro um.

    Ob das größere Gewicht des finnischen Unternehmens jedoch reicht, um Demag zu übernehmen, ist noch unklar. Konecranes hat bisher auch keinerlei Angaben über eventuelle Kontakte zu Demags Großaktionär Cevian (ca. 10 Prozent) gemacht. Um schnell an möglichst viele Demag-Aktien zu kommen, können die Finnen voraussichtlich jedoch nicht auf die Unterstützung des schwedischen Finanzinvestors verzichten.

    Die Aktien beider Konzerne wurden zuletzt durch die Übernahmephantasien beflügelt. Demag Cranes stieg seit Anfang Oktober 2010 von 27,60 auf zuletzt 36,40 Euro, während die Konecranes-Aktie im gleichen Zeitraum von 27,30 auf zuletzt 30,10 Euro kletterte.

    Da die Verhandlungen noch nicht einmal begonnen zu haben scheinen und zudem auch kartellrechtliche Untersuchungen zu erwarten wären, dürfte die Gerüchteküche auch noch eine Weile weiterbrodeln. Beide Werte erscheinen für das CFD-Trading sehr aussichtsreich.

    A-Tec insolvent
    Die österreichische Industrieholding A-Tec Industries steht mit dem Rücken zur Wand. Der Konzern, zu dessen Maschinenbausparte auch deutsche Unternehmen wie Mexpol oder die Magdeburg Werkzeugmaschinen gehören, meldete am 20. Oktober 2010 Insolvenz an.

    Konzernchef und Gründer Mirko Kovats, dessen Privatstiftung M.U.S.T. Mehr als 55 Prozent an A-Tec hält, steht nun im Zentrum der Kritik. Bis am 20. Oktober ein operativer Verlust von gut 27 Mio. Euro eingestanden wurde, hatte das Unternehmen stets einen EBIT-Gewinn von rund 80 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Mittlerweile ist bekannt, dass die Holding Schulden in Höhe von 350 Mio. Euro hat und zusätzlich Haftungszusagen von 350 bis 400 Mio. Euro bestehen. Der Konzern haftet für rund 677 Mio. Euro – eine der größten Pleiten der österreichischen Wirtschaftsgeschichte.

    Offenbar waren drastische Kostenüberschreitungen bei einem Projekt in Australien in der eigentlichen Hauptsparte Anlagenbau der Auslöser der Probleme. So mussten innerhalb kürzester Zeit 100 Mio. Euro zurückgezahlt werden, nachdem der Auftrag über ein bereits fertiges Kraftwerk überraschend gekündigt wurde. Kovats erwägt eine Klage gegen die verantwortliche australische Tochter des chinesischen Staatsunternehmens CITIC.

    Für Ärger bei den Anleihengläubigern A-Tecs sorgte Kovats´ Ankündigung, nur den Mindestsatz von 30 Prozent zurückzuzahlen, um die Sanierung des Konzerns nicht zu gefährden. Ein rettendes Eingreifen des österreichischen Staates ist nach derzeitigem Stand der Dinge nicht zu erwarten.


    Entspannt baggern - In der Baumaschinenbranche ist das noch möglich...

    Die Gläubiger setzen in ihrer Empörung auf den Verein fairer Kapitalmarkt, eine unabhängige Beratungsstelle für Anleger. Der Verein soll bereits ein Rechtsgutachten über das Vorgehen von A-Tec in Auftrag gegeben haben. Unterdessen werden Vorwürfe laut, dass Kovats über Jahre hinweg unverhältnismäßig hohe Summen, unter anderem durch Sonderprämien, in seine Privatstiftung geschaufelt habe. Insofern ist zu erwarten, dass keine Bank finanzielle Hilfen zur Verfügung stellen wird, ohne dass auch ein substantieller Beitrag von Mirko Kovats geleistet wird.

    Die A-Tec-Aktie ging seit Bekanntgabe der Insolvenz auf Tauchstation und fiel von 6,00 auf zuletzt 2,70 Euro. Sollte es nicht bald zu einer Einigung über die Sanierung des Konzerns kommen, droht A-Tec das Schicksal zum Pennystock zu verkommen.

    Ingenieure der Zukunft
    "Engineering the future" – Mit diesem Slogan präsentiert sich ein wahrer Tausendsassa des deutschen Ingenieurswesen derzeit in der TV-Werbung. Das bereits 1758 als Eisenminenbetreiber gegründete Unternehmen MAN ist vor allem als LKW-Hersteller bekannt, hat jedoch noch einiges mehr zu bieten. So stellen die Münchener auch verschiedene Motoren her, vom LKW-Motor bis hin zu mächtigen Schiffsantrieben und Dampfturbinen für Kraftwerke. Vereinfacht lässt sich sagen, dass MAN überall seine Finger im Spiel hat, wo es gilt, Güter und Lasten zu Lande oder zur See zu bewegen.

    Im Bereich Nutzfahrzeuge zieht das Geschäft nach der scheinbar überstandenen Wirtschafstkrise wieder an. Auf der internationalen Nutzfahrzeugmesse IAA konnte MAN für seine Sparte Truck & Bus rund 1.000 neue Aufträge mitnehmen. 870 LKW und rund 130 Omnibusse sollen für gut 80 Mio. Euro produziert werden. Besonders beliebt bei den Messebesuchern seien die luxuriösen Reisebusse der MAN-Tochter Neoplan gewesen.

    Insgesamt will MAN 2010 gut 115.000 bis 120.000 Fahrzeuge absetzen, über 60.000 davon in Brasilien. Ohnehin haben die Münchener den südamerikanischen Markt für sich entdeckt. So war das Unternehmen erst im September in eigener Sache unterwegs und hielt seinen MAN Capital Market Day 2010 in den Städten Resende und Rio de Janeiro ab.

    Innerhalb der ersten neun Monate 2010 erwirtschaftete die Nutzfahrzeugsparte von MAN ein operatives Plus von 73 Mio. Euro, nach einem Verlust von rund 60 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Gesamtkonzern erzielte in diesem Zeitraum ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 10,5 Mrd. Euro. Dabei hatte allein das jüngst abgeschlossene dritte Quartal eine Umsatzsteigerung von 21 Prozent auf 3,75 Mrd. Euro bei einem Überschuss von 180 Mio. Euro aufzuweisen. Damit wurden alle Analystenerwartungen deutlich geschlagen. Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz in Höhe von 15 Mrd. Euro angepeilt.


    MAN festlich geschmückt - Bereit für die Zukunft...

    Die MAN-Aktie kann bereits auf einen erfolgreichen Jahresverlauf zurückblicken. Seit Februar 2010 stieg das Papier von 47,50 auf zuletzt 83,00 Euro. Angesichts der soliden Auftragslage und der fachlichen Kompetenz des Unternehmens kann MAN als ein langfristig sehr chancenreiches Investment angesehen werden.

    Über den Horizont
    Niemals hätte der Mensch die Gesetze der Schwerkraft und die Grenzen unserer Atmosphäre überwunden, wenn es nicht Ingenieure und Wissenschaftler gegeben hätte, um die nötigen Maschinen zu bauen. Eines der Unternehmen mit entsprechenden Experten ist die US-amerikanische Goodrich Corporation.

    Der 1870 gegründete, ehemals allein auf Gummiprodukte wie Reifen fixierte Konzern, gehört heute zu den wichtigsten amerikanischen Herstellern von Raum- und Luftfahrtskomponenten. Über Antriebskomponenten bis hin zu Landegestellen, Elektroanlagen und Kabineinrichtungen bietet Goodrich alle nötigen Produkte und Dienstleistungen an.

    Auch in der Forschung blieb das Unternehmen dem amerikanischen Pioniergeist treu. Die bekannteste Errungenschaft, die wir Goodrich verdanken, ist aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken: der Reissverschluss.


    Wer hats erfunden? Die amerikanische Goodrich Corporation...

    Mit seinen modernen Produkten liegt Goodrich gut im Rennen. Im dritten Quartal 2010 setzten die Amerikaner gut 1,75 Mrd. Dollar um, rund 100 Mio. Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn stieg auf 160,2 Mio. Dollar nach 145,4 Mio. Dollar im Vorjahr. Damit lag der Umsatz knapp unter, der Gewinn aber knapp über den Erwartungen der Analysten. Grund für die guten Zahlen ist vor allem die gestiegene Nachfrage aus der Luftfahrtbranche.

    Die Goodrich-Aktie hat seit Sommer 2010 eine starke Performance gezeigt. Seit Juni ist das Papier von 63,10 auf zuletzt 81,10 US-Dollar gestiegen.

    Unter Druck
    Johannes Gutenberg wäre stolz auf seine Erben: Während der Urvater des Buchdrucks noch von Hand Letter um Letter setzen musste, machen moderne Maschinenbauer eine unvergleichliche Massenproduktion von Printartikeln möglich. In alter Tradition gehören auch heutzutage noch deutsche Druckmaschinenherstellern zu den Weltmarktführern ihrer Profession.

    Gegründet im Jahr 1817 ist die Koenig & Bauer AG ältester Hersteller von Druckmaschinen der Welt. Das Würzburger Unternehmen deckt mit seinen Maschinen das gesamte Anforderungsfeld der Offsetdrucks ab, stellt Maschinen sowohl zum Zeitungsdruck als auch zur Fertigung von Banknoten her.

    Momentan ist Koenig & Bauer auf der Suche nach einem Übernahmeziel außerhalb der traditionellen Druckmaschinenbranche, die schwer von der Wirtshaftskrise getroffen wurde. Chancen sieht die Unternehmensleitung dabei im modernen Digitaldruck, der Verpackungstechnik oder auch in der Wasseraufbereitung. Am wahrscheinlichsten gilt derzeit ein Versuch, den Wettbewerber Manroland zu übernehmen. Dessen Hauptanteilseigner Allianz hat angeblich Bereitschaft signalisiert, sich von seiner Beteiligung trennen zu wollen. Es bleibt abzuwarten, ob sich beiden Parteien weiter aufeinander zugehen.
    Derweil bestätigte die Geschäftsführung das Jahresziel für 2010. So soll ein Umsatz von 1,1 Mrd. Euro zustandekommen bei einem höheren Vorsteuergewinn als noch im Krisenjahr 2009. Damals war der Umsatz um 30 Prozent auf 1,05 Mrd. Euro eingebrochen und nur ein Gewinn von 2,7 Mio. Euro übrig geblieben.

    Die Koenig & Bauer-Aktie begann das Jahr bei einem Stand von 11,00 Euro, stieg danach bis auf 16,00 Euro, um im Sommer erneut auf 12,10 einzubrechen. Zuletzt stieg der Wert wieder auf 13,60 Euro.

    Branchenführer der Druckmaschinenhersteller ist die Heidelberger Druckmaschinen AG, welche allerdings besonders hart von der Finanzkrise getroffen wurde und daher harsche Restrukturierungsmaßnahmen durchstehen musste. Gut 4.000 Mitarbeiter mussten entlassen werden, dazu herrschte seit Anfang 2009 Kurzarbeit in den Betrieben.

    Im kürzlich abgelaufenen zweiten Quartal gelang immerhin durch eine Kapitalerhöhung die Reduzierung der Schulden um gut 400 Mio. auf noch 230 Mio. Euro. Somit werden die Heidelberger in absehbarer Zeit mit der Tilgung der 650 Mio. Euro schweren Staatsbürgschaften beginnen können, die nötig waren, um das Unternehmen vor der Pleite zu retten.

    Langfristig dürfte Heidelberger Druckmaschinen wieder auf die eigenen Füße fallen. Bei einem aktuellen Börsenstand von 3,3 Euro könnte sogar schon der Einstieg gewagt werden.

    Kuka kommt!
    Der Augsburger Maschinenbau- und Robotikexperte Kuka kommt nach einem enttäuschenden Jahr 2009 immer mehr in Fahrt. Nicht zuletzt die Erholung der Automobilindustrie spielt dem High-Techkonzern dabei in die Karten, denn Kuka macht traditionell einen guten Teil seines Umsatzes mit dem Verkauf von Industrie- und Fertigungsrobotern. Nach einem ersten Großauftrag zum Bau einer Karosserierohbauanlage für den ebenfalls krisenerprobten US-Autobauer Ford im Juni legen die Amerikaner jetzt nach. Ford orderte jüngst auch die nötigen 430 Roboter, um die in Brasilien gelegene Anlage zu betreiben.

    Auch der deutsche Fabrikant Audi bestellte kürzlich 700 Industrieroboter bei Kuka.
    Insgesamt erhöhte sich der Auftragseingang im zweiten Quartal 2010 auf 283,9 Mio. Euro nach 253,2 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz stieg auf 271 Mio. Euro nach 210,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Während im zweiten Quartal 2009 noch ein Nettoverlust von 34,2 Mio. Euro die Kassen leerte, wurde im zweiten Quartal 2010 wieder ein kleiner Gewinn von 0,7 Mio. Euro erzielt.

    Die Kuka-Aktie zeigt seit Juli 2010 einen rasanten Aufschwung und stieg von damals 10,00 auf zuletzt 15,30 Euro.

    Drehen, Fräsen, Basteln...
    Nichts geht ohne das richtige Werkzeug. Kein Wunder also, dass Hersteller von Werkzeugmaschinen wie Fräs- , Dreh- und Bohrmaschinen zu den wichtigsten Unternehmen im Maschinenbau gehören. Alle diese Maschinen, welche Materialien mit Werkzeugen bearbeiten, also umformen, trennen oder fügen, nennt man Werkzeugmaschinen.


    Holz auf der Drehbank...

    Einer der führenden Hersteller auf diesem Gebiet ist die Bielefelder Gildemeister AG. Die Westfalen gehörten zu den Gewinnern der kürzlich abgehaltenen Branchenmesse AMB wo sie Aufträge für 260 Maschinen im Wert von 51,4 Mio. Euro erhielten. Damit kann Gildemeister schon fast wieder an die Zahlen vor der weltweiten Krise anknüpfen. Damals hatten Sie nur knapp zwei Millionen Euro mehr mitgenommen. Weitere Branchenmessen stehen in Italien und Japan an.

    Seit dem Jahrestiefststand von 7,40 Euro im Mai zog die Gildemeister-Aktie unwiderstehlich an und stieg auf zuletzt 13,10 Euro.

    Nicht von Pappe...

    Die österreichische Andritz AG ist sehr vielseitig aufgestellt. Neben hydraulischen Maschinen und Wasserturbinen stellt das Unternehmen auch Anlagen zur Metallverarbeitung her. Die Kompetenz im Maschinenbau ist so groß, dass Andritz auch am europäischen Weltraumprogramm beteiligt ist und Komponenten für die Ariane-Trägerraketen herstellt. Im Bereich Papier- und Zellstoffherstellung deckt Andritz das gesamte Spektrum vom Küchenpapier bis zu festem Karton ab und gehört zu den weltweit führenden Wettbewerbern. Die Geschäftsbereiche Umwelt- und Futtermitteltechnik runden die Palette ab.
    Unernehmenschef Wolfgang Leitner zeigte sich jüngst erfreut über die Performance der Andritz AG. So konnte er bereits im ersten Halbjahr Aufträge in Höhe von 2,3 Mrd. Euro einsammeln. 2009 hatte Andritz im gesamten Jahr nur Aufträge von 3,35 Mrd. Euro aufzuweisen. Vor allem die Sparte Wasserkraft treibt den Konzern voran und gleicht die krisenbedingte Schwäche der Papierindustrie aus. Gut 59 Prozent aller Aufträge betreffen Turbinen, während nur drei Prozent an die Papiersparte gehen.

    Mit einer Kriegskasse von 1,34 Mrd. Euro könnte Andritz auch bald seine Position im Wasserkraftgeschäft mit einer gezielten Ünernahme stärken. In der Vergangenheit hatten sich die Grazer schon mehrmals verstärkt, z.B. mit den Käufen der Wiener VA Tech oder von General Electrics Hydro.

    Das Jahr 2010 war bisher gut zur Andritz-Aktie. Das Papier stieg im Jahresverlauf trotz einiger Rücksetzer stetig von 39,80 Euro im Januar auf zuletzt 55,00 Euro.

    Singulus wieder mit Problemen
    Die in Kahl am Main beheimatete Singulus AG stellt Spezialanlagen für die Fertigung optischer Speichermedien her. Vor allem die Produktion von Fertigungsanlagen für Blu-Ray Discs ist ein Geschäft, dass sich Singulus früh auf die Fahnen schrieb. Außerdem werden Anlagen zur Herstellung von Solaranlagen und Wafern angeboten.

    Singulus schockierte seine Anleger zuletzt mit einer deutlichen Reduzierung seiner Umsatzprognose. Nachdem ursprünglich ein Umsatz von 130 bis 135 Mio. Euro eingeplant war, musste dieses Ziel auf nunmehr 118 bis 125 Mio. Euro revidiert werden. Zum einen blieb bislang das ganz große Geschäft im Blu-Ray-Markt aus, zum anderen verliefen die Solargeschäfte nicht so gut wie erwartet. Abschreibungen in Höhe von gut 65 Mio. Euro drücken zudem auf die Bilanz.


    Singulus´ Welt ist eine Scheibe - Doch wann wird die Blu-Ray endgültig neuer Standard?

    Immerhin stieg der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2010 auf 97,3 Mio. Euro und lag damit deutlich vor dem Auftragsvolumen von 43,7 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

    Für Singulus wird es jetzt besonders wichtig sein, dass das Engagement auf dem hart umkämpften asiatischen Solarmarkt Früchte trägt. Hier sollen nach Möglichkeit weitere Investitionen getätigt werden. Wenn dann noch das vermeintliche Ende der Finanzkrise den Konsum beflügelt, könnte sich auch die Blu-Ray endgültig gegenüber der günstigeren DvD durchsetzen und Singulus zu einer Autorität für dieses Speichermedium machen, wie man es sich bereits für das Jahr 2010 erhofft hatte.

    Die Aktie reagierte derweil auf die schlechten Neuigkeiten und sackte binnen weniger Tage von 4,20 auf 3,30 Euro ab.

    Die Flasche ist halb voll...
    Die großen Getränkehersteller sollten jedem Leser ein Begriff sein. Woher diese die Produktionsanlagen für die Flaschen ihrer diversen Destillate und Brausen beziehen, womöglich nicht. Der Weltmarktführer zur Fertigung von Streckblasmaschinen, Abfüllanlagen, Reinigungs- und Etikettierungsmaschinen ist im oberpfälzischen Neutraubling beheimatet: Die Krones AG.

    Der 1951 gegründete Maschinenbauer konnte seine gute Performance auch im dritten Quartal durchhalten. Während der Umsatz um 15 Prozent auf 506,8 Mio. Euro stieg, verbesserte sich der Vorsteuergewinn auf 15 Mio. Euro nach 11 Mio. Euro im Vorjahr. Allerdings ging gleichzeitig der Auftragseingang um knapp 5 Prozent auf 512,8 Mio. Euro zurück.

    Das Familienunternehmen scheint dennoch bestens aufgestellt. Gut 90 Prozent des Umsatzes erzielen die Bayern im Ausland und sind nicht von der Entwicklung eines einzelnen Marktes abhängig. Innerhalb der ersten neun Monate 2010 wurde bereits eine Umsatzsteigerung um 16,1 Prozent auf 1,58 Mrd. Euro erzielt, wobei das außereuropäische Geschäft um 30 Prozent anzog.

    Im Verlauf des Jahres 2010 stieg die Krones-Aktie von 34,00 auf 44,40 Euro Mitte Oktober. Zuletzt fiel Sie jedoch wieder auf 40,20 Euro. Langfristig sehen wir jedoch weiterhin gute Chancen für diesen Wert.

    Fazit
    In einer Branche mit derart vielen Teilnehmern wie im Maschinenbau ist es manchmal schwer den Überblick zu behalten. Mit diesem Artikel haben Sie einige der wichtigsten Unternehmen kennengelernt, für die auch CFDs angeboten werden.

    Während ein großer Teil der Maschinenbauer zuletzt an der Börse zulegen konnte, wird es zweifellos auch Verlierer des neu einsetzenden Wirtschaftsbooms geben. Die Herausforderung besteht darin, rechtzeitig zu erkennen, welche Unternehmen sich optimal positioniert haben. Die besten Aussichten haben etablierte Marktgrößen wie MAN oder Gildemeister, doch haben wir Ihnen auch einige Nischenwerte des Maschinenbaus vorgestellt, die in ihrem Bereich kaum Konkurrenz kennen und sich deshalb ebenfalls fürs Trading mit CFDs anbieten.  Auch Leerverkäufe bieten sich Ziele an, so z.B. der wankende Anlagenbauer Singulus.

    Setzt der prophezeite Wirtschaftsboom wirklich mit aller Kraft ein, dürfte die Branche Maschinenbau davon massiv . Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und Freude im Handel mit diesen zukunftsträchtigen Werten.
    profitieren.

    Matthias Protzel

    Ausblick

      HanseTrader HanseTrader Meta Kursziel Tendenz
    Caterpillar
    CAT (US) USA.CAT 86,00 US-Dollar  
    Palfinger
    PALF (Aut) - 22,00 Euro  
    Bauer Gruppe
    BAU Xtr.B5AG 35,00 Euro  
    Manitou
    MAN (Fra) - 18,00 Euro  
    Kubota
    6326 Kubota (Jp) - 750,00 Yen  
    Konecranes
    KCR (Fin) - 32,00 Euro  
    Demag Cranes
    D9C Xtr.D9CGN 40,00 Euro  
    A-Tec
    ATEC (Aut) - 1,50 Euro  
    MAN
    MAN Xtr. MANG 86,00 Euro  
    Goodrich Corporation
    GR - 90,00 US-Dollar  
    Koenig & Bauer
    SKB - 18,00 Euro  
    Heidelberger Druckmaschinen
    HDD Xtr.HDDG 5,50 Euro  
    Kuka
    KUKA Xtr.KUZG 16,00 Euro  
    Gildemeister
    GIL Xtr.GILG 15,50 Euro  
    Andritz
    AND (Aut) Vna.ANDR 60,00 Euro  
    Singulus
    SNGG) Xtr.SNGG 4,00 Euro  
    Krones AG
    KRN3 Xtr.KRNG 50,00 Euro  

    Aktuelle Monatsausgabe

    CFD-Profi werden!

    Werden Sie Mitglied


    Als registrierter Benutzer haben Sie Zugriff auf den Videobereich und können eigene Kommentare verfassen. Melden Sie sich einfach an: >> Registrieren

    Werden Sie Mitglied


    Als registrierter Benutzer haben Sie Zugriff auf den Videobereich und können eigene Kommentare verfassen. Melden Sie sich einfach an: >> Registrieren

    Termine

    Kommentare

    Schlagwortwolke