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Konsolidierung oder Korrektur

    Fr, 30/03/2012 - 16:57 – F.Grundheber

    Der Deutsche Aktienindex hat mit einem Anstieg von 5.898 auf 7.158 Punkte in diesem Jahr bereits gut 21 Prozent zulegen können.

    Das letzte Hoch lag mit 7.194 Punkten an der fallenden Trendunterstützung (dunkelrote fallende Linie), die sich aus den fallenden Hochs 2011 (2. Mai 2011 und 8 Juli) ergibt.

    Zwar hat der Index bereits mit dem Überwinden der 200-Tage-Gleitenden-Durchschnittslinie
    (orange Linie) zurück in den übergeordneten Aufwärtstrend gefunden, doch bleibt das Überwinden dieses fallenden Widerstands als Bestätigung für weiter steigende Kurse noch abzuwarten.
      
    Die Kurse haben zunächst die beschleunigte und steil ansteigende Trendunterstützung (gestrichelte rote Linie: Tief 25 Nov. und 20 Dez. 2011) innerhalb des übergeordneten Trendkanals (grüne Linien), wie auch den 20-Tage-Gleitenden-Durchschnitt (blaue dünne Linie) durchbrochen, sodass sich der Leitindex am Anfang einer Korrektur befinden könnte.

    Hierbei sollte nun damit gerechnet  werden, dass beide ehemaligen Unterstützungen sich bei kurzfristigen Kursanstiegen als Widerstand erweisen können.


      
    Die Lage der Indikatoren bestätigt dies zunächst, da der ADX relativ wenig Trend offenbart und sich die Stochastik aus dem oberen und überkauften Extrembereich bereits auf der Hälfte der Strecke zum unteren Pendant befindet. Der MACD hat bereits vor fünf Tagen oberhalb der Nulllinie ein Verkaufssignal generiert.
    Sie sehen in der Grafik auch ein Fibonacci-Retracement, das vom Tief bei  4.965 Punkten bis zum beschriebenen Hoch dieses Jahres, den gesamten Kursanstieg in vier mögliche Korrektur-Korridore unterteilt.

    Vorläufig sollte zwar nur mit einer Konsolidierung bis zur nächsten Unterstützung gerechnet werden, die sich mit der 50-Tage-Gleitenden-Durchschnittslinie  (grüne dicke Linie) deckt.

    Eine weitergehende Korrektur könnte dann im Bereich des ersten Korrekturlevels bei 6.668 Punkten auf ausreichende Unterstützung treffen, um wieder in eine Aufwärtsbewegung zu drehen.

    Es sollte davon ausgegangen werden, dass sich eine Korrektur noch innerhalb des übergeordneten Trendkanals (grüne dicke Linien) abspielen würde, wo die Kurse auf der Trendunterstützung 
    (untere aufsteigende grüne Linie) auf ausreichend Unterstützung treffen sollten.

    Für den Fall, dass die Kurse darunter hinaus fallen, finden sich neben der 200-Tage-Gleitenden-Durchschnittslinie (orange Linie) auch folgende Korrekturkorridore mit ihren unterstützenden Marken (38 Prozent bei 6.343, 50 Prozent bei 6.080). 

    Ein Kursanstieg wird zunächst  wieder bei  6.971 Punkten, wie bereits zweimal zuvor, auf Widerstand treffen, welcher sich aber wie bereits am 13. März nicht als unüberwindbar erweist.

    Erst mit dem Bruch der fallenden Trendunterstützung ist der Weg für alte Hochs bereitet und ein Kursanstieg auf vorerst 7.600 Punkte wird möglich. 

    Florian Grundheber

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