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Deutsche Wohnen baut an

    Mi, 06/06/2012 - 16:45 – M.Protzel

    Immobilien bleiben hierzulande nach wie vor interessante Investments. Kein Wunder also, dass eine der größten deutschen Wohnungsgesellschaften, die Deutsche Wohnen AG, momentan mit starken Zahlen glänzt und gleichzeitig großzügige Investitionen tätigt. Die Frankfurter Gesellschaft wurde ursprünglich 1998 von der Deutschen Bank gegründet. Seit November 1999 ist Deutsche Wohnen selbst an der Börse notiert und momentan im MDAX gelistet.

    Neben ihrem Angebot an Wohneinheiten ist die Gesellschaft auch im Pflegebereich sowie der Wohnungsprivatisierung aktiv. Fast alle Tätigkeiten konzentrieren sich auf die Regionen in und um Berlin sowie Frankfurt am Main und das restliche Rhein-Main-Gebiet. Durch gezielte Zukäufe will Deutsche Wohnen den Einfluss langfristig über ganz Deutschland ausdehnen.

    Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Im ersten Quartal 2012 legte der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahresquartal um 70 Prozent auf 14,4 Millionen Euro zu. Die durchschnittliche Vertragsmiete in den Kernregionen konnte von 5,50 Euro auf 5,70 Euro pro Quadratmeter gesteigert werden. Die Instandhaltungskosten sind nur leicht von 7,5 auf 7,7 Millionen Euro gestiegen. Der Leerstand aller Immobilien wurde von 1,9 auf 1,5 Prozent reduziert. Für das Gesamtjahr wird ein Konzerngewinn von 55 Millionen Euro angestrebt.


    Immer höher hinaus: Deutsche Wohnen stockt den Bestand an Wohneinheiten massiv auf...

    Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Quartalszahlen umfasste das Portfolio der Deutsche Wohnen noch 50.288 Einheiten, davon 49.822 Wohneinheiten und 466 Gewerbeimmobilien. Doch inzwischen haben die Frankfurter noch einmal kräftig angezogen und sind mit Feuereifer dabei, ihre Ziele zu verwirklichen.

    Es ist eine Übernahme wie Donnerhall: Deutsche Wohnen übernahm Anfang Juni 2012 ein mit über 1,2 Milliarden Euro bewertetes Immobilienpaket der britischen Bank Barclays. Damit erweitert die Gesellschaft schlagartig ihr Portfolio um gut 24.000 auf rund 73.500 Wohneinheiten. Diese verteilen sich auf die Großräume Berlin, Hannover, Braunschweig und Magdeburg. Das mittelfristige Planziel, einen Bestand von 75.000 Wohnungen zu erreichen, kann damit schon fast abgehakt werden. Deutsche Wohnen sondiert den Markt nach wie vor, denn weitere Zukäufe sollen schon bald erfolgen.

    Die Nachricht der ruckartigen Aufstockung des Wohnungsbestandes um gut 50 Prozent sorgte zuerst für etwas Skepsis unter den Anlegern, so dass der Kurs kurzzeitig von 12,40 auf 12,10 Euro fiel. Inzwischen zieht das Papier jedoch wieder an und notierte zuletzt bei 12,60 Euro. Die Deutsche Wohnen-Aktie war mit einer Notierung von 10,45 Euro in das Jahr 2012 gestartet.

    Da die Deutsche Wohnen ihre Marktposition durch die Zukäufe deutlich verbessert hat und auch finanziellen Spielraum für weitere Akquisitionen besitzt, sehen wir den Wert momentan als sehr aussichtreich für das CFD-Trading an. Kurz- bis mittelfristig sehen wir ein Kursziel von 14,00 Euro. Selbstverständlich sollten Sie die Absicherung Ihrer Trades per Stoporder nicht außer Acht lassen, denn es kam in den vergangenen Monaten immer wieder zu Rücksetzern im Kursverlauf.

    Matthias Protzel

     

    Ausblick

      HanseTrader HanseTrader Meta Kursziel Tendenz
    Deutsche Wohnen
    DWN (Ger) - 14,00 Euro  

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