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Sixt fährt aufs Ausland ab

    Di, 21/08/2012 - 16:15 – M.Protzel

    2011 war ein Rekordjahr für den deutschen Mietwagenkonzern Sixt. Doch wie entwickelt sich das Unternehmen in diesem Jahr, während sich die europäische Schuldenkrise immer weiter zuspitzt? Fakt ist, dass im zweiten Quartal die Gewinne um 6,5 Prozent auf etwa 26 Millionen Euro zurückgingen. Auf die ersten sechs Monate bezogen fiel der Nettogewinn auf 43,8 Millionen Euro nach 50,2 Millionen im Vorjahreszeitraum.

    Allerdings hatten die Pullacher auch höhere Kosten zu stemmen. So wird derzeit beispielsweise das Mietwagengeschäft in den USA etabliert. Ohnehin profitiert das Unternehmen stark von seinen Auslandsgeschäften, wo der Umsatz um 20,2 Prozent gesteigert werden konnte. In Deutschland legte der Umsatz noch um 2,5 Prozent auf 297,7 Millionen Euro zu.

    Insgesamt wuchsen die Konzernumsätze im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent auf 777,1 Millionen Euro, wobei im zweiten Quartal deutlich auf die Bremse getreten wurde. Zwischen April und Juni stieg der Umsatz nur noch um 1,3 Prozent auf gut 396 Millionen Euro.


    Bislang manövriert sich Sixt durch die steilen Klippen der Krise hindurch...

    Während die Autovermietung stark blieb, entwickelte sich das Leasinggeschäft zum Hemmschuh. In den ersten sechs Monaten kam es hier zu einem Umsatzrückgang von 4,4 Prozent auf 188,3 Millionen Euro.

    Zu den gesteigerten Betriebskosten trägt auch der permanente Ausbau der Flotte bei: Mittlerweile stehen Sixt 75.100 Fahrzeuge zur Verfügung.

    Zwar sieht die Unternehmensführung gesteigerte Konjunkturrisiken, vor allem wenn die Krise schließlich in Deutschland ankommt, geht aber trotzdem von einem soliden Jahresergebnis aus.

    Wir sehen ebenfalls gute langfristige Chancen für Sixt, da es dem Unternehmen rechtzeitig gelungen ist, sich im Ausland zu etablieren. Dieses Geschäft wird laufend ausgebaut, was zwar Kosten verursacht, letztendlich jedoch große Chancen eröffnet.

    Die Aktie zeigte sich 2012 bislang sehr volatil und verbrachte den Sommer bislang in einer Seitwärtsbewegung zwischen 13,75 und 14,75 Euro. Angesichts der Ruhe des Vorstands und der soliden Unternehmensstrategie glauben wir daran, dass das Papier im Jahresverlauf wieder nach oben ausbrechen und sich auf Vorjahreswerte im Bereich von 17,00 Euro steigern könnte.

    Sichern Sie Ihre Trades dennoch per Stoporder ab und setzen Sie diese nicht zu eng, da es zuletzt immer wieder zu Sprüngen im Aktienkurs gekommen ist, welche vor allem bei größeren Stückzahlen schnell zu einem Problem werden könnten.

    Matthias Protzel

     

    Ausblick

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    SIX (Ger) - 17,00 Euro  

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