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HRE-Verstaatlichung: Kleinanleger lassen Dampf ab

    Di, 02/06/2009 - 16:53 – S.Grönwoldt

    Die außerordentliche Hauptversammlung des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (CFD-Kürzel: HRX) wurde am heutigen Montag in München zwischenzeitlich zum Eklat: Viele der rund 2.000 angereisten Aktionäre brachten während der Ansprache von Hannes Rehm lautstark ihren Unmut zum Ausdruck. Der Chef des Bankenrettungsfonds Soffin hatte auf der Versammlung verkündet, dass der Bund nunmehr 47 Prozent der Anteile hält, als Hauptaktionär eine Kapitalerhöhung von bis zu 5,6 Milliarden Euro plant und dabei als alleiniger Käufer auftreten will. Dies würde eine Mehrheitsbeteiligung von 90 Prozent bedeuten und einen klassischen Squeeze Out ermöglichen: Die Aktionäre müssten dann einer Zwangsabfindung zustimmen. Diese Abfindung könnte u. U. sogar niedriger ausfallen, als das Angebot des Bundes an die Aktionäre vor einigen Wochen: Damals konnten Anleger ihre Aktien für 1,39 Euro verkaufen.   

    Die Einzelaktionäre quittierten die Ankündigungen Rehms mit minutenlangen Pfeifkonzerten. Viele Aktionäre sehen sich durch das exklusive Bezugrecht des Bundes übervorteilt. Rehm betonte hingegen erneut, dass die staatlichen Maßnahmen zur Rettung des Immobilienfinanzierers keine Alternativen bieten.

    Sven Grönwoldt
     

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